Für Kinder

Die Geschichte der Regenbogenwelt

Vor langer langer Zeit, hinter sieben Bergen und sieben Meeren, lebten am Rande eines Waldes Heidi und Jonas zusammen mit ihren Eltern. Sie alle führten ein glückliches und ruhiges Leben, welches sie mit Arbeit und Spiel füllten.

Eines Tages wurden Heidi und Jonas von ihrem Papa in den Wald geschickt, um Blumen, Kräuter und Heidelbeeren zu sammeln, um diese anschließend von ihrer Mama auf dem heimischen Markt in einem kleinen Städtchen verkaufen zu lassen. Die Kinder nahmen ihre Körbchen und gingen wie immer zur nahegelegenen Lichtung, in der sich viele prächtige Heidelbeersträucher, bunte Blumen und duftende Kräuter befanden.

Als Heidi und Jonas gut gelaunt und lachend durch den Dickicht von Pflanzen gingen, brauten sich über dem Wald dunkle Wolken zusammen, aus denen sich kurz danach ein starker und langer Regen ergoss. Aus Furcht vor dem Sturm und der Nässe machten sie kehrt und rannten so schnell sie konnten, um zurück nach Hause zu gelangen. So liefen sie eine Weile und ohne richtige Orientierung, als sie plötzlich auf einen riesigen und hohen Baum mit ausladenden Ästen und einem ausgehöhlten Stamm stießen. Sie entschieden, sich darin zu verstecken, bis Sturm und Regen aufhörten.

Kurz danach beruhigte sich das Wetter und die ersten schüchternen Sonnenstrahlen stießen durch die Wolken. Heidi und Jonas traten aus dem Stamm und schauten voller Erstaunen: Sie befanden sich auf einer großen, grünen Lichtung voller Gänseblümchen, Farn sowie fliegenden und bunten Schmetterlingen. Sie kannten diesen Platz nicht und waren auch niemals vorher hier gewesen. Auf dem gegenüberliegendem Ende der Lichtung flimmerte und schimmerte etwas, und plötzlich erschien den Kindern ein sehr schöner und bunter Regenbogen.

Es war ein sehr eleganter Bogen erkennen; die sieben Grundfarben waren sanft ineinander verschmolzen. Der Regenbogen schimmerte so schön und verlockend in der Sonne, dass die Geschwister ihn sich genauer aus der Nähe anschauen mussten.

Die Kinder konnten sich an die Worte eines alten, weisen Mannes erinnern, welcher sagte, dass sich möglicherweise am Ende eines Regenbogens ein Krug voller goldener Münzen befindet, was ein großer Segen für ihre arme Familie wäre. Ohne lange zu überlegen, machten sich Heidi und Jonas auf den Weg, um das Ende des Regenbogens zu suchen.

Sie liefen über die Lichtung in Richtung des einen Regenbogenendes, mit der Hoffnung, dort den Schatz zu finden. Dort angekommen, blieben die Kinder voller Staunen und Bewunderung stehen und betrachteten den in allen Farbtönen funkelnden, zarten und flüchtigen Regenbogen. Er glich einer Dame, die nur mit ihren Zehen, fein und elegant, über die Erde gleitet.

Leider befand sich an seinem Fuße kein mythischer Topf voller Gold. Stattdessen lag im Gras ein großer, alter und verzierter Schlüssel. Jonas hob den Schlüssel auf und fragte sich gleichzeitig, wozu er denn dienen könnte, steckte ihn aber für alle Fälle in seine Hosentasche, bevor die Kinder sich auf den Weg zum anderen Ende des Regenbogens machten.

Wie groß musste ihre Überraschung gewesen sein, als sie dort ein kaum erkennbares und irgendwie vertieftes Tor im Regenbogen vorfanden. Jonas dachte sich schon, dass der Schlüssel, den er vorher mit seiner Schwester gefunden hatte, für die Regenbogentür bestimmt war. Er nahm ihn langsam aus der Hosentasche heraus, stecke ihn in das Schloss, drehte diesen vorsichtig um und drückte anschließend kräftig die Türklinke runter. Die Türen knarzten, wobei sie sich langsam öffneten und den Kindern erschien eine märchenhafte und bunte Regenbogenwelt. Heidi und Jonas Münder öffneten sich vor Staunen und sie überquerten vorsichtig die Schwelle in eine außergewöhnliche Welt voller Spiel, Spaß und Vergnügen.

Möchtest du wissen, was Heidi und Jonas gesehen haben als sie die Regenbogentür durchschritten?
Wenn ja, dann musst du uns unbedingt besuchen!

Liebe Kinder, wir laden euch herzlich ein zur einer aussergewöhnlichen Reise durch unsere magische Regenbogenwelt, in der auf euch viele wundervolle Überraschungen warten!

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